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 Sicheres Geld mit dem eigenen Haus verdienen.

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Stormsong

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Anzahl der Beiträge : 60

BeitragThema: Sicheres Geld mit dem eigenen Haus verdienen.   Do 2 Feb - 7:12:57

Wer eine Dachfläche zur verfügung hat kann gutes und wirklich sicheres Geld verdienen.

Solarstrom wird NOCH intensiv gefördert, und ist mit staatlichen Einspeisevergütungen für 20 Jahre garantiert....Noch, denn da es mittlerweile extrem viele Häuslebauer und Hallenbesitzer gibt die Solarstrom produzieren, will man die Förderungen für neue anlagen kontinuierlich zurückfahren, Gerüchteweise um 15% pro Quartal.

Irgendwie muss man ja am Märchen vom notwendigen Atomstrom festhalten.
Wer die nötigen Investiotionskosten für eine Photovoltaikanlage nicht hat, der kann sich nach Finanzierungsmodellen bei verschiedenen Banken erkundigen, normalerweise gibt es dabei keine Probleme, da es wie schon erwähnt, eine staatliche Garantie auf die Vergütung gibt, selbst wenn der Strom der produziert wird, aus Gründen der Überkapazität nicht abgenommen wird, nekommt der Erzeuger den nicht abgenommenen Strom bezahlt.

Wer ernsthaft interessiert ist, darf mich gerne per PN darauf ansprechen und wer mal drüber quatschen will, Solarstrom und was da zu gehört, oder auch hier öffentlich mit mir diskutieren.
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Mariaestrella

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Stier Anzahl der Beiträge : 204
Alter : 49

BeitragThema: Re: Sicheres Geld mit dem eigenen Haus verdienen.   Do 2 Feb - 10:54:37

Ich verstehe gar nicht, warum sich
bei uns die Eigentümer nicht
zusammentun und eine Fotovoltaik-
anlage aufs Dach bauen lassen.

Wir haben hier den ganzen Tag
Sonne und könnten das eigentlich
gut nutzen.

Alleine darf ich leider nicht darüber
entscheiden, ansonsten eine feine
Sache.
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http://pessimystic-fotogalerie.blogspot.com/
geht so

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Fische Anzahl der Beiträge : 212
Alter : 42

BeitragThema: Re: Sicheres Geld mit dem eigenen Haus verdienen.   Do 2 Feb - 11:30:23

"...selbst wenn der Strom der produziert wird, aus Gründen der Überkapazität nicht abgenommen wird, nekommt der Erzeuger den nicht abgenommenen Strom bezahlt."

kann mich irren, aber der netzbetreiber od. wer auch immer den strom abnimmt, wird dies sicher nicht aus reiner nächstenliebe tun, sondern diese kosten auf seine stromkunden umlegen bzw. habe ich gelesen (vielleicht ist das auch schon die regelung, auf die du dich beziehst), dass ab 2012 bei nichtabnahme zum schutz der netzüberlastung eine entschädigung gezahlt wird, wobei ein maximal-verlust festgelegt wurde, damit die investition in eine anlage unterm strich trotzdem lohnenswert bleibt. woher wird die entschädiung dann genommen, auch vom netzbetreiber oder aus dem steuertopf? erneuerbare energien sind atomstrom sicher vorzuziehen, aber wenn es nur um gewinn und steuerersparnis geht, die sich hintenrum als kostenfalle auch noch für andere darstellen, erscheint mir der sinn schleierhaft.
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Henne
Admin
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Stier Anzahl der Beiträge : 94
Alter : 49

BeitragThema: Re: Sicheres Geld mit dem eigenen Haus verdienen.   Do 2 Feb - 15:44:50

Vorweg: Sicheres Geld-Verdienen gibt es nicht! Wer das so hin nimmt, wie es angeboten wird, der wird spätestens in 10 Jahren merken, dass es sich im Endeffekt nicht gelohnt hat. Jedenfalls nicht das, wie du es beschrieben hast. Ich meine das mit der "sicheren" Einnahmequelle auf 20 Jahre.

Natürlich rechnen dir das die Banken so vor, dass du angeblich keine Miese machst. Die Banken sind schließlich die, die daran verdienen wollen. Ich kenne die genauen Angebote nicht. Aber ein Kollege von uns hat eine Solar-Anlage, der spricht aus Erfahrung, und zwar, davon, was unterm Strich raus kommt.

Also, wenn man einspeist, dann bekommt man Geld. Für den Strom bekommt man mehr Geld, als man für den gleichen Strom als Verbraucher zahlen würde. Noch mal für die, die nicht vom fach sind: Der Privatmann kauft Strom billiger von den Stadtwerken, und kann es teuer verkaufen. Dafür muss man aber erst mal Strom erzeugen, und das auch noch mehr, als man selber verbraucht. Ansonsten wäre das ein Geld-Perpetuum-Mobile, wo man Strom billig aus der Steckdose nimmt, und selber teuer in die Steckdose pumpt. Deshalb wird nur der überschüssige Strom ins Netz eingespeist. Dazu kommt noch, dass wir in Deutschland nicht die optimalen Bedingungen haben. Ganz schlimm sieht es für Norddeutschland aus. Dort sind einfach zu viele Regentage.

Mir ist der genaue Vertrag leider nicht bekannt. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand an einem Regentag eine Einspeisevergütung wegen Nichtabnahme bekommt. Da hakt schon das "Versprechen" der Rentabilität.

Der nächste Knackpunkt ist die Lebensdauer der Solarzellen. Hersteller versprechen noch 80% in 20 bis 25 Jahren. Aber, es gibt keine Langzeitstudien. Diese Angaben bekommt man aber nur auf den Werbeprospekten zu sehen. Beim Kauf gibt es eine Herstellergarantie, und die liegt bei nur 3 Jahren. Was danach passiert, kann dem Hersteller egal sein, du kannst ihn nicht mehr zur Verantwortung ziehen, egal ob die Zellen dann nur noch 50% der Leistung bringen, oder wegen Umwelteinflüssen mal eine Zelle kaputt gegangen ist und ersetzt werden musste.
Nächster Knackpunk: Eine einzelne Solarzelle bringt zu wenig Spannung, deshalb werden diese in Reihe geschaltet. Das hat aber den Nachteil, dass das gesamte Gebilde nur so viel Strom produzieren kann, wie das schwächste Glied.
Will man diese Risiken abdecken, muss man das mit dem Hersteller teuer verhandeln.

Ein ganz großer "Beschiss" ist die Öko-Bilanz vom sogenannten Grünen Strom. Eine Solarzelle besteht zum größten Teil aus Halbleitern, deren Herstellung kostet so viel Energie, dass diese im ungünstigsten Fall erst nach 5 Jahren wieder heraus geholt werden kann. Natürlich nur bei super Bedingungen, wie beispielsweise am Äquator mit genug Sonnenscheindauer im Jahr. Hier betrügt sich jeder selbst, der behauptet, Solarenergie in Deutschland wäre "saubere Energie". Am Ende der Lebensdauer einer Solarzelle ist diese Sondermüll und muss irgendwo entsorgt werden.

Ich bin nicht gegen Solarstrom, aber gegen diese falschen politischen Vorstellungen darüber. Ich prophezeie: Spätestens, wenn zu viele Haushalte sich so etwas aufs Dach spannen wollen, wird die Förderung zurück genommen, wenn nicht sogar schon viel früher, falls sich die Regierung einfach mal so um entscheidet. Wer garantiert uns, dass die Förderung wirklich 20 Jahre bleibt, und nicht durch versteckte andere Umlagen wieder versacken? (Siehe Beispiel Diesel-Fahrzeuge, die mal wegen geringerer Steuer billiger waren, und die jetzt wegen Feinstaub-Filter und Umwelt-Plaketten sich ein neues Auto kaufen müssen.)

Irgendwo stand, es wird auf "steigende Energiepreise spekuliert". Dem kann ich nur zustimmen.
Wenn jemand sich ernsthaft damit auseinander setzt, würde er nicht von einem "sicheren" Verdienst sprechen. Schaut mal auf diese Seite. Dort wird von einer möglichen Rendite von 5% auf 20 Jahre gesprochen. So, nun bring das Geld mal auf die Bank? Da bekommt man ganz ähnliche Konditionen. Allerdings vertraglich zugesichert! Hier zu finden, über 10.000 für länger als 10 Jahre anlegen, für 4.5%. Ich behaupte nicht, das die Bank sicherer ist, als die PV. Auch Banken gehen pleite. Aber das Klima kann keiner richtig vorher sehen, und bei den "möglichen" Erträgen werden immer die besten Voraussetzungen angesetzt!

Dagegen, eine Anlage zur Warmwasseraufbereitung löhnt sich in unseren Breiten schon eher. Da sind auch die Investitionen nicht so hoch. Das spart echte Heizkosten. Auch in Zukunft. Denn die Gas- und Öl-Preise werden weiter steigen.
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Coolchen
Admin
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Schütze Anzahl der Beiträge : 63
Alter : 53

BeitragThema: Re: Sicheres Geld mit dem eigenen Haus verdienen.   Do 2 Feb - 17:11:55

Henne schrieb:
Ich bin nicht gegen Solarstrom, aber gegen diese falschen politischen Vorstellungen darüber. Ich prophezeie: Spätestens, wenn zu viele Haushalte sich so etwas aufs Dach spannen wollen, wird die Förderung zurück genommen, wenn nicht sogar schon viel früher, falls sich die Regierung einfach mal so um entscheidet.

Wird Sie.
Die Regierung fördert nicht einfach etwas, ohne danach zu fordern.
Ich prophezeie: Nachdem die Förderungen zurückgenommen wurden, fölgt eine Dachflächensteuer, wo die gut bestraft werden die eine Solaranlage haben und die, die ein Dach aus Ziegeln haben werden die Bösen sein und müssen noch mehr Steuern abdrücken. cheers

Kennt man doch.

Wer wettet mit mir um eine Packung Gummibärchen?

LG Coolchen
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Stormsong

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Anzahl der Beiträge : 60

BeitragThema: Re: Sicheres Geld mit dem eigenen Haus verdienen.   Fr 3 Feb - 7:08:10

@ Henne,

einiges stimmt so einfach nicht!

Das Geld ist staatlich garantiert, der Wert des Geldes natürlich nicht.
Soll heißen, deine Summen sind festgeschrieben aber nicht inflationsbereinigt, die gleiche Summe wird weniger wert.
Wer aber seine Tilgung ebenfalls festschreiben lässt hat mit der Inflation kaum ein Problem.
Ich kann dir nur sagen unsere Firma baut nun seit knapp 8Jahren Photovoltaik Anlagen vorwiegend im Raum NRW, und wir erstellen im Zuge der Kostenvoranschläge Ertragsprognosen speziell für jedes individuelle Projekt, welches als Grundlage die Sonnenstd, des vergangenen Jahres mit einbezieht, und zwr die regionalen Sonnenstd. die vom Deutschen Wetterdienst gemessen und gespeichert werden. Es gibt allerdings auch eine Menge schwarzer Schafe in dieser boomenden Industrie, die hauen dir das Dach voll, obwohl es entweder in Richtung Norden zeigt oder von Objekten (Bäumen,Kaminen,Gauben oder anderen Häusern) verschattet wird.

Da die Module aber zusammengefasst in Reihe geschaltet werden, reicht ein dünner Schatten eines Astes aus, auf nur einem Modul aus, um eine Anlage um bis zu 20% in der Leistung zu drosseln. Das ist wie bei der Lichterkette am Weihnachtsbaum, wenn eine nicht geht gehen alle anderen auch nicht. Bei Solarmodulen richtet sich also alles nachdem schwächsten Glied in der Kette.

Zu den Förderungen, eine PV anlage ist Steuerabzugsfähig und oder die MwSt ist rückforderbar, je nachdem für welches Modell man sich entscheidet.
Du hast richtig erklärt, das ein produzent von Solarstrom einen niedrigeren Strombezugspreis bei seinem Ernergieversorger erhält, und auch richtig das man eeien höheren Preis für seinen selbstproduzierten Strom bekommt.
Du hast aber vergessen zu erwähnen, das es noch weitere Stufen gibt, wenn du mehr als 30% deines eigenen Stroms verbrauchst, erhälst du zur Zeit zusätzlich nochmals 12, 43ct pro kWh. Allerdings nur für Anlagen mit einer max. Leistung von 30kWp.

Darüber fällt die Vergütung bis auf 9,98 ct/kwh bei Anlangen über 100kWp
kWp steht für kilowatt peak also die absolute Spitzenleistung die man aus dieser Anlage herausholen kann.
Die Leistungsangaben sind selbstverständlich Laborwerte, und somit theorethisch.
Aber auch hier gilt, du musst einen seriösen Anbieter haben.
Es gibt zwei Sorten von Solarmodulen, die monokristallinen und die polykristallinen.
Monos sollte man in Deutschland nicht einsetzen, sie haben einen deutlich höheren theoretischen Wert und sind billiger in der Produktion, aber sie haben den nachteil, das sie tatsächlich immer zur Sonne ausgerichtet sein müssen und dem Verlauf der Sonne folgen müssen um ihren maximalen wirkungsgrad zu erreichen.
Polykristalline haben eine geringere Leistungsfähigkeit, und sind in der Produktion teuerer, dafür fangen sie aber insgesamt mehr Licht ein.

Der Grund dafür ist mit einem Beispiel erklärt, nimmt man einen kristall und schneidet ihn in der Mitte durch, so erhält man an der Schnittfläche eine große Aufnahmefläche für Licht, verändert sich der Winkel des einfallenden Lichts, alsd der Sonne, verändert sich auch der Wirkungsgrad....so sind Monos aufgebaut.

Polys sind wie geschliefene Kristalle, die mehrere kleine Flächen haben und somit das Licht aus unterschiedlichen Winkeln einfangen können. Somit ist der Wirkungsgrad fast konstant.

und es gibt sehr wohl Langzeitstudien, Die Firma Canadian Solar, (ursprünglich) ein kanadisches Unternehmen, hat schon in den 1970er Jahren Photovoltaikanlagen in den Energiekriesengebieten der USA gebaut, die Erfahrungswerte und Studien sind durchaus vorhanden.

Bei den Garantien liegst du wirklich falsch. 10jahre Garantie auf Material und Verarbeitung sind fast Standard, sogar bei Chinesen *zwinker*

Was die Sache aber in erheblichem Maße verteuern kann und somit die gesamte Rechnung in Schieflage bringen kann sind die örtlichen Baumaßnahmen. Wie weit ist der Anschluß/Einspeisepunkt vom meinem generatorfeld entfernt?
Natürlich mindert eine höhere Investition meine Rendite, und wenn ich die Stromtrasse erst über hunderte von Metern vom Dach entfernt habe sind die Baumaßnahmen im Umfang und Preis absolut drheblich und relevant.

Recht hast du wirklich damit das für Prognosen immer die optimalsten Voraussetzungen als Grundlage dienen, allerdings......Ich schwörs, habe ich noch niemanden gehört, der von einer seriösen Firma betreut wurde, der weniger als 7% Ertrag hatte.
Im Moment plane ich selber eine Anlage unter allerdings super Voraussetzungen und der darf mit mindestens 12% rechnen!
Zeig mir eine seriöse Geldanlage die das abwirft!
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