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 Hallo liebe NWA-Treff „Gemeinde“.

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Coolchen
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Schütze Anzahl der Beiträge : 63
Alter : 53

BeitragThema: Hallo liebe NWA-Treff „Gemeinde“.   Mi 30 Mai - 18:26:15

Hallo liebe NWA-Treff „Gemeinde“.

Ja sicherlich gibt es einen Grund, warum ich schon so lange nicht mehr hier war und vielleicht wurde hier auch schon öffentlich die Frage gestellt: „Was macht eigentlich Coolchen?“

Ich möchte an dieser Stelle mit eine Metapher beginnen, die einerseits recht einfach im physikalischen Bereich zu erklären, aber ganz wichtig auch dementsprechend leicht zu verstehen ist, um darüber einen Sensibilitätsbereich beschreiben zu können, der bei mir anscheinend besonders stark ausgeprägt sein muss, obwohl es sich beim Coolchen doch um einen Rabauken handelt, das als Gegensatz, Aufgrund des „Miteinander – Wechselwirken“ irgendwie zu funktionieren scheint.

Es ist bestimmt schon Jedem einmal passiert, dass man so in der Natur unterwegs ist und in der Ferne man erkennt, dass am Horizont ein Gewitter aufzieht.
„Komm sein ehrlich“, dass Dich dieses Naturschauspiel wegen seiner Urkraft und den faszinierenden Bilder einfach magisch zum „Beobachten“ einlädt, es Dich aber auch andererseits, mit eine gewissen Schadensfreude erfüllt, da es da ganz weit, weit weg scheppert und man selbst mit einem breiten grinsen im Gesicht, sich darüber erfreut, dass man mit dem Arsch im trockenen sitzt.

Man braucht nur Geduld haben und irgendwann rattert da so in der Ferne ein voll „fetter“ Blitz herunter, wo man gespannt auf den „fetten“ Knall wartet.
Geht es Dir auch so?
Also ich fange bei den voll heftigen Blitzen immer an die Sekunden zu zählen, bis ich den Knall höre, weil man darüber auch errechnen kann, wie weit dieses Gewitter von Einem selbst entfernt ist, weil man ja schließlich auch nicht mit dem Arsch im Nassen landen möchte.
So ein Blitz und Knall gehören zusammen, Sie „fliegen“ nur mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch die Gegend.
Nur mal angenommen, Du siehst ein Blitz in der Ferne und es vergehen 10 Sekunden bis Du den Knall hörst, dann liegt das daran, dass das Licht mit 320.000 km/sek durch die Gegend rattert und der Schall nur mit lächerlichen 342 METER/sek bei 20° C.
Innerhalb solch eines Naturschauspieles, findet (ich bin der Meinung, bei Jedem) etwas ganz besonderes statt, dass Sicherheitsdenken.
Auf Grund der Tatsache, dass da vor 10 Sekunden ein „fetter“ Blitz eingeschlagen ist, weiß man anhand der Schallgeschwindigkeit, dass dieses Ereignis in 3420 Metern stattfand und es zu erwarten ist, dass das Rambazamba in kürzester Zeit auch bei Dir stattfinden wird und sich die Frage stellt: Wie reagierst Du?

Genau um diese Metapher geht es.

Kennst Du das Gefühl, das all das was da eben noch in Deinem Leben, wie in Watte eingebettet erschien, also alles völlig O.K. ist und sei, irgendwie so, aber mit einem zarten Hauch dessen, dass einem die „Landschaft“ fast schon wieder zum kotzen schön erscheint?
Irgendwie merkwürdig?

Das ist wie so ein „Happy - „Can You feel it?“ - Day“, wo man relext „on the Beach“ sich der Sonne ergibt und auf einmal gehen Dir die Fliegen komplett auf den Sack, indem Sie Dich „anfliegen“, um was eigentlich?

Man schaut sich in solchen Momenten um und stellt fest, dass innerhalb des „Sichtbaren Umfeldes“ alles O.K. ist, es dann aber doch die Insekten sind, die, wenn man mit einer bestimmten Sache einfach viel zu fest verschweißt ist, in einem Zusammenhang zur Sensibilität dessen steht, dass man ohne Daten, Fakten und Informationen, es also nur fühlt, dass so eine nervige Fliege in Form eines Blitzes, ohne diesen sehen zu können, als Vorbote eines, na ich nenne das mal für mich, als schwer zu erwartendes Gewitters, so eine Fliege die mich nervt und gleichzeitig „gefühlsmäßig“ warnen möchte, vielleicht sogar warnen will, ein Freund sein muss, weil ein Freund immer Jemand ist, der dann kommt, wenn alle Anderen gehen!!!!

Es war so im letzen Jahr, irgendwie da so im Herbst, wo vor meiner Nase, ein Streitigkeitsgespräch innerhalb der Geschäftsführung abging, das sich nicht auf das System, sondern auf das Personal bezog, dass schwerst kritisiert wurde und im selben Moment wusste ich:

„Unsere Firma geht Pleite!“ Sad

und das wird sie auch, nur fehlt noch der Knall, der ist noch nicht da, aber bitterzart angekündigt.

Es folgt noch was, dass aber erst nach der Werbung.

LG Coolchen
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Tante B!

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Schütze Anzahl der Beiträge : 69
Alter : 40

BeitragThema: Re: Hallo liebe NWA-Treff „Gemeinde“.   Di 5 Jun - 21:22:28

Ach Coolchen, das tut mir leid. Das Warten auf den großen Knall in der Sache ist bitter - wie sieht es aus, ergibt sich die Möglichkeit einer anderen geöffneten Tür, bevor dir das Dach weggesprengt wird?

Warum du länger nicht hier warst, ist nebensächlich - Privat geht immer vor! Schau erst mal dass du deinen Arsch ins Trockene bekommst...

LG
B!
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geht so

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Fische Anzahl der Beiträge : 212
Alter : 42

BeitragThema: Re: Hallo liebe NWA-Treff „Gemeinde“.   Mi 6 Jun - 7:39:46

ich mag gewitter unheimlich, auch gern mittendrin (aber bitte geschützt). aber so eine art unwetter, dem du entgegenschauen musst - tut mir auch leid, coolchen.

ich versteh nur die zusammenhänge nicht so ganz zwischen "kritik an personal" und "pleite". aber da werd ich die "werbepause" abwarten...
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Coolchen
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Schütze Anzahl der Beiträge : 63
Alter : 53

BeitragThema: Re: Hallo liebe NWA-Treff „Gemeinde“.   Mo 11 Jun - 13:33:51

Hiho.

Hups ein wenig lange Werbepause – sorry, aber geht derzeit nicht anders.

Es war so in der Zeit um den Januar, Februar und auch noch so ein bisschen im März, wo ich recht intensiv eine Wut- und Trauerphase durchmachte und obwohl ich der Meinung bin, dass Nietzsche immer Recht hat, ich in dieser Zeit so mal nichts mit dem Zitat:
„Nun bist Du Deines Glückes so schnell hinterhergelaufen und jetzt wo Du nicht mehr rennen kannst, überholt es Dich!“ anfangen konnte.

Das geht nicht, zumal ich Hauptsächlich im Outdoor – Bereich auf gut 5000 qm Lagerfläche inkl. Werksatt usw. die Firma mit vom Anfang an aufgebaut hatte und ich sehr genau weiß, welche körperlichen wie aber auch thermischen Belastungen inkl. Arbeitszeit dafür von Nöten waren, um überhaupt solch eine Firma auf die Beine zu stellen.
Na ja und wenn man dann den ganzen Berg Arbeit sieht, der mich nach dem „Knall“ erwarten wird, wo ich davon ausgehen kann, dass ich so ein bisschen mehr bei über Null wieder beginnen kann, dann fällt es schwer dieses als Glück anzusehen.

Wut wie aber auch Trauer, hat aber auch nur ein gewisses Haltbarkeitsdatum, dass erst einmal durchlebt sein muss und erst dann, wenn man wieder zur Ruhe kommt folgt auch das Bewusstsein oder besser geschrieben sich die Dinge bewusst machen – bewusst werden.

War da nicht was mit den Dingen?

Bernd hatte einmal ein schönes Zitat im Anhang.

„Es sind nicht die Dinge die Uns beunruhigen, sondern deren Sichtweisen“,

was mich sicherlich nicht schreiben lässt: „Unsere Firma geht Pleite, ja was soll´s?“,
aber es schein ein weiterer Schritt nach der Wut und Trauer zu sein, wenn man sich diesen Schritt annimmt bzw. annehmen kann, zumal Einen darüber auch bewusst wird, dass mit einer Änderung der Sichtweise – in meinem Fall, dass virtuelle heranziehen des Knalles – sehr schnell auffällt, wenn dieser jetzt da wäre, automatisch Sicherheitsmechanismen greifen würden und sei es „nur“ die Absicherung über das Arbeitslosengeld inkl. das die Bude bezahlt wird – es ist nicht viel, aber ohne diesem, würde es viel schlimmer aussehen.

Unsere Firma befindet sich auf einen Gewerbegelände, wo noch einige Firmen ansässig sind.
Irgendwie habe ich in den 4 ½ Jahren, wo ich hier Stationiert bin, so etwas wie die „kleinste Gesellschaftsform“ kennengelernt.
Wir sind hier kein eingeschworener Haufen. Nein es verhält sich eher so, dass hier Jeder macht und machen kann was er will, es stört Niemanden, aber Jeder weiß, dass er irgendwann einmal irgendwie Hilfe benötigt, die, auch wenn diese noch so banal erscheinen mag, eine völlig andere Wertschätzung von Allen erfährt.
Angefangen von „Haste mal ne Schraube“ bis zum ausleihen des Schweißgerätes oder dahingehend, wenn es hier mal richtig schneit, dass ich dann halt schon um 2 Uhr Morgens mit dem Schneeräumen beginne, damit die „Betriebssicherheit“ für Alle irgendwie immer aufrechterhalten werden kann.
Das wir hier durch Zusammenhocken, Bierchen trinken, Quatschen oder auch mal ne Grillparty machen gepflegt und wenn hier Jemand meint sein eigenes Süppchen alias „Ich will nicht helfen und brauch auch keine Hilfe“ dann lässt man Ihn links liegen und beantwortet die Frage: Kannst Du mal? mit „Mach Dein Scheiß allein!“.

Arbeitslosigkeit hat in meinen Augen einen Vor- aber auch einen Nachteil.
Der klare Vorteil liegt darin, dass man im Monat um die 160 - 200 Stunden freie „Arbeitszeit“ besitzt, um sich auf einen neuen Job oder eine neue Selbständigkeit gut vorbereiten zu können.
Das bedarf aber genau gesteckte Ziele und erfordert Selbstdisziplin wie aber auch ein täglichen Wechsel zwischen Privat- und Bürobereich (egal wo das ist – nur nicht zu Hause), weil man im Privatbereich irgendwann einen erbitterten Kampf gegen sich selbst führt, da das „Bequeme“ so nah und anturnend Jeden regelrecht verführt und wenn man dann in dem Kreislauf landet: „Kohle gibt’s vom Amt, wieso soll ich arbeiten?“ dann hat man insgesamt verloren!!!

Aus dieser Überlegung heraus, habe ich bis jetzt zwei Leute unter Stillschweigen eingeweiht, die wenn der Knall eintrifft zum einen mit Geld, viel wichtiger aber, mich mit Aufträgen versorgen würden.

Welche Tür sich dadurch öffnet „Tante B“ kann ich Dir nicht sagen, weil sich diese erst durch den Knall öffnen wird, da mit dem Knall dann auch eine weitere Epoche in meinen Leben geschlossen wird bzw. wurde.

Hups, schon wieder 2:30 Uhr?

@ geht so

Die Frage kann ich Dir auch beantworten, irgendwann in dieser Woche wenn es passt.
Das aber nach den Nachrichten: Arrow

LG Coolchen
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